Grundpflege in Bornheim
Hilfe bei Körperpflege, An- und Auskleiden, Ernährung, Mobilisation, Lagerung und Ausscheidungen.
Bornheim gehört zu den lebendigsten Vierteln Frankfurts: Die Berger Straße mit ihren Läden, Cafés und Apfelweinlokalen prägt den Alltag, und viele Menschen leben hier seit Jahrzehnten. Wer Unterstützung braucht, möchte dieses vertraute Umfeld meist nicht verlassen - ambulante Pflege macht das möglich.

Bornheim war 1877 die erste Umlandgemeinde, die nach Frankfurt eingemeindet wurde, und hat sich bis heute ein starkes Viertelgefühl bewahrt: Man kennt die Bäckerei, die Apotheke und die Nachbarn im Haus. Für pflegebedürftige Menschen ist dieses Netz aus vertrauten Gesichtern ein wertvoller Halt, den wir mit unseren Einsätzen nicht ersetzen, sondern ergänzen.
Viele Wohnungen liegen in Altbauten, oft im dritten oder vierten Stock ohne Aufzug. Im Erstgespräch gehen wir gemeinsam durch, wie der Alltag im Treppenhaus funktioniert, welche Hilfsmittel sinnvoll sind und wie sich Arztbesuche und Einkäufe organisieren lassen - gerade an den Hanglagen des Viertels, wo es schnell bergauf geht.
Enge Treppenhäuser, steile Stufen, kleine Bäder: Wir kennen die Besonderheiten Bornheimer Altbauwohnungen und planen Einsatzzeiten, Hilfsmittel und Abläufe darauf ab.
Ob nach einem Krankenhausaufenthalt, bei einer chronischen Erkrankung oder weil der Alltag allein nicht mehr zu schaffen ist: Wir unterstützen Menschen in Bornheim dabei, in der eigenen Wohnung zu bleiben. Dazu gehören Grundpflege, ärztlich verordnete Behandlungspflege, Betreuung und hauswirtschaftliche Hilfe.
Bornheim lebt von Begegnungen - im Café, auf dem Wochenmarkt am Uhrtürmchen oder auf einer Bank im Günthersburgpark. Wer weniger mobil wird, verliert diese Kontakte schnell. Deshalb bedeutet Pflege bei uns nicht nur Versorgung: Gespräche, kleine Spaziergänge und Begleitung bei Besorgungen gehören auf Wunsch dazu, soweit Ihr Pflegegrad und Ihre Leistungen es zulassen.
Nach einem Klinikaufenthalt kommen viele Bornheimerinnen und Bornheimer direkt zurück in ihre Wohnung. Wir stimmen uns bei Bedarf mit dem Sozialdienst der Klinik ab, damit Pflegeplan, Medikamente und Hilfsmittel am Tag der Entlassung bereitstehen.
Der Umfang richtet sich immer nach Ihrer persönlichen Situation. Wir kombinieren die Bereiche so, wie es für Sie passt, und passen sie an, wenn sich der Bedarf ändert.
Hilfe bei Körperpflege, An- und Auskleiden, Ernährung, Mobilisation, Lagerung und Ausscheidungen.
Medikamentengabe, Injektionen, Wundversorgung, Blutzucker- und Blutdruckmessung, Kompressionstherapie nach ärztlicher Verordnung.
Portversorgung, Trachealkanülenpflege und weitere komplexe Versorgungen in enger Abstimmung mit Ärztinnen und Ärzten.
Einfühlsame Begleitung schwer erkrankter Menschen, bei Bedarf in Zusammenarbeit mit spezialisierter ambulanter Palliativversorgung.
Ersatzpflege, wenn pflegende Angehörige verhindert sind, Urlaub machen oder eine Pause brauchen.
Gesellschaft, Begleitung, Hilfe beim Einkaufen, im Haushalt und bei der Tagesstruktur.
Ja, das ist in Bornheim eher die Regel als die Ausnahme. Wir besprechen vorab, wie die Wohnung zugänglich ist, und planen Einsatzzeiten, Hilfsmittel und gegebenenfalls Unterstützung beim Verlassen der Wohnung entsprechend.
Ja, Medikamentengabe, Injektionen, Wundversorgung und weitere medizinische Leistungen führen wir nach Verordnung durch und rechnen sie mit der Krankenkasse ab.
Ja. Gerade im belebten Bornheim achten wir auf Orientierung, feste Abläufe und vertraute Bezugspersonen, damit sich Menschen mit Demenz in ihrer Wohnung sicher fühlen.
Den Antrag stellen Sie bei der Pflegekasse. Wir erklären Ihnen den Ablauf der Begutachtung und unterstützen Sie bei Bedarf bei der Vorbereitung.
Ja, wir beraten Sie unverbindlich und kostenlos - telefonisch, persönlich oder bei Ihnen zu Hause.
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Wir hören zu, erklären die Möglichkeiten und planen gemeinsam die nächsten Schritte – die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.