Frankfurt (Bergen-Enkheim)
Borsigallee 37
info@aapflege-gmbh.de
Telefonnummer
+49 6109-71 59222
Borsigallee 37
info@aapflege-gmbh.de
+49 6109-71 59222
Februar 24, 2026

Viele Familien stehen irgendwann vor der Frage, wie sie eine gute Betreuung für einen Angehörigen organisieren können. Besonders in einer großen Stadt wie Frankfurt am Main wünschen sich viele Menschen, trotz gesundheitlicher Einschränkungen weiterhin in ihrem eigenen Zuhause zu leben. In solchen Situationen spielt der Pflegegrad eine entscheidende Rolle. Er entscheidet darüber, welche Leistungen der Pflegeversicherung übernommen werden und welche Unterstützung möglich ist.
In diesem Ratgeber erklären wir Schritt für Schritt, wie Sie einen Pflegegrad beantragen können und worauf Sie achten sollten.
Der Pflegegrad beschreibt, wie stark eine Person im Alltag auf Unterstützung angewiesen ist. Je höher der Pflegegrad, desto umfangreicher sind die Leistungen der Pflegekasse. Diese Leistungen können zum Beispiel sein:
Pflegegeld für Angehörige
Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst in Frankfurt
Kostenübernahme für medizinische Pflege
Zuschüsse für Hilfsmittel oder Wohnraumanpassung
Seit der Reform der Pflegeversicherung gibt es fünf Pflegegrade (1 bis 5). Sie zeigen, wie selbstständig eine Person im Alltag ist.
Grundsätzlich kann jede Person einen Pflegegrad beantragen, die:
gesundheitliche Einschränkungen hat
im Alltag Hilfe benötigt
gesetzlich oder privat krankenversichert ist
Der Antrag kann gestellt werden von:
der betroffenen Person selbst
Familienangehörigen
einem gesetzlichen Betreuer
einer bevollmächtigten Person
Viele Familien in Frankfurt lassen sich dabei auch von einem Pflegedienst beraten.
Der erste Schritt ist immer der Antrag bei der Pflegekasse. Diese gehört zur Krankenkasse der betroffenen Person.
Der Antrag kann auf verschiedenen Wegen gestellt werden:
telefonisch
schriftlich
per E-Mail
online über die Krankenkasse
Ein kurzer formloser Antrag reicht bereits aus.
Beispiel:
„Hiermit beantrage ich Leistungen der Pflegeversicherung und die Einstufung in einen Pflegegrad.“
Wichtig ist das Datum des Antrags. Ab diesem Zeitpunkt können Leistungen rückwirkend gezahlt werden.
Nach dem Antrag beauftragt die Pflegekasse den Medizinischen Dienst (MD) oder bei Privatversicherten Medicproof. Ein Gutachter vereinbart anschließend einen Termin zur Begutachtung.
In den meisten Fällen findet diese Begutachtung direkt zu Hause statt. Das ist sinnvoll, weil der Gutachter sehen kann, wie der Alltag tatsächlich aussieht.
Gerade bei Menschen, die häusliche Pflege in Frankfurt benötigen, ist diese Einschätzung besonders wichtig.
Eine gute Vorbereitung kann entscheidend sein. Viele Familien unterschätzen diesen Termin. Dabei entscheidet er darüber, welcher Pflegegrad vergeben wird.
Folgende Unterlagen sollten bereitliegen:
Arztberichte
Krankenhausberichte
Medikamentenplan
Diagnosen
vorhandene Pflegeunterlagen
Hilfsmittel wie Rollator oder Pflegebett
Hilfreich ist außerdem ein sogenanntes Pflege-Tagebuch, in dem der Pflegealltag einige Tage dokumentiert wird.
Der Gutachter bewertet nicht nur Krankheiten, sondern vor allem die Selbstständigkeit im Alltag.
Dabei werden verschiedene Lebensbereiche betrachtet:
Mobilität
Orientierung und Gedächtnis
Verhalten und psychische Probleme
Körperpflege
Ernährung
Umgang mit Medikamenten
Gestaltung des Alltags
Für jeden Bereich werden Punkte vergeben. Daraus ergibt sich anschließend der Pflegegrad.
Nach der Begutachtung erhalten Sie einen schriftlichen Bescheid. Darin steht:
welcher Pflegegrad bewilligt wurde
ab wann er gilt
welche Leistungen möglich sind
Mit einem anerkannten Pflegegrad können Familien entscheiden, ob sie Pflegegeld erhalten oder einen ambulanten Pflegedienst in Frankfurt beauftragen.
Viele Menschen entscheiden sich für eine Kombination aus familiärer Hilfe und professioneller Pflege.
Manchmal fällt die Einstufung niedriger aus als erwartet. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen.
Der Widerspruch muss in der Regel innerhalb von einem Monat erfolgen.
Dabei hilft es:
das Gutachten anzufordern
fehlende Punkte zu benennen
neue ärztliche Unterlagen einzureichen
In vielen Fällen wird der Pflegegrad nach einer erneuten Prüfung angepasst.
Ein erfahrener Pflegedienst kann Familien bereits vor der Antragstellung unterstützen. Gerade wenn Angehörige zum ersten Mal mit dem Thema Pflege konfrontiert sind, hilft eine professionelle Beratung.
Ein ambulanter Pflegedienst in Frankfurt kann zum Beispiel:
den Pflegebedarf einschätzen
bei der Vorbereitung auf die Begutachtung helfen
Leistungen nach SGB V und SGB XI organisieren
Angehörige entlasten
So wird sichergestellt, dass Betroffene die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.
Einen Pflegegrad zu beantragen ist der wichtigste Schritt, um Unterstützung durch die Pflegeversicherung zu erhalten. Mit einer guten Vorbereitung, vollständigen Unterlagen und realistischer Darstellung des Alltags steigen die Chancen auf eine passende Einstufung deutlich.
Gerade in einer großen Stadt wie Frankfurt kann ein ambulanter Pflegedienst dabei helfen, die passende Form der Betreuung zu finden und Angehörige im Pflegealltag zu entlasten.
Wenn Sie sich zusätzlich über Pflegegrad, Pflegeversicherung und Begutachtung informieren möchten, können folgende offiziellen Informationsseiten hilfreich sein. Diese dienen ausschließlich der allgemeinen Information über das Pflegesystem in Deutschland:
Bundesministerium für Gesundheit
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/pflege
Medizinischer Dienst
https://www.medizinischerdienst.de
Verbraucherzentrale – Pflege und Gesundheit
https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege
Diese Seiten erklären unabhängig, wie das Pflegesystem in Deutschland funktioniert, wie ein Pflegegrad beantragt wird und welche Unterstützung möglich ist.